VITA Hub

Diana

Ein Hub für alle: Barrierefreiheit trifft nachhaltiges Naturerleben

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Ein Hub für alle: Barrierefreiheit trifft nachhaltiges Naturerleben

Der VITA bace Hub im „Garten für Alle“ am Naturschutzzentrum Märkischer Kreis in Lüdenscheid. Foto: Anna Baida, bace

Im „Garten für Alle“ in Lüdenscheid macht der VITA bace Hub Gartenwerkzeuge und Materialien zum Entdecken der Natur gemeinschaftlich zugänglich. Dabei verbindet der Hub vier speziell für Rollstuhlfahrer:innen ausgestattete Fächer mit einer barrierefrei auslesbaren bace App und unterstützt so selbstständige Nutzung und Teilhabe.

Innovation zeigt ihren Wert dort, wo sie Menschen im Alltag neue Möglichkeiten eröffnet. Im „Garten für Alle“ am Naturschutzzentrum Märkischer Kreis können Besucher:innen Gartenwerkzeuge und Materialien selbstständig aus dem Hub entnehmen und nach der Nutzung zurückgeben, ohne auf eine persönliche Übergabe angewiesen zu sein. Das erleichtert die gemeinschaftliche Nutzung und ermöglicht mehr zeitliche Flexibilität beim Gärtnern und Entdecken.

Dafür haben wir gemeinsam mit unserem Mitgründer und Fertigungspartner J.D. Geck GmbH den VITA bace Hub kostenfrei bereitgestellt. Empfänger der Spende ist der gemeinnützige Verein Nachhaltig leben in Lüdenscheid e.V., der den Garten gemeinsam mit Fachleuten des Naturschutzzentrums Märkischer Kreis e.V. entwickelt. Am 20. Oktober 2026 wurde der Hub zusammen mit den Projektbeteiligten, Gästen des Johannes-Busch-Hauses und Kindern der örtlichen Waldkita eingeweiht.

Gemeinsam zur Einweihung des VITA bace Hubs im „Garten für Alle“: Vertreter:innen von bace, Geck, dem Naturschutzzentrum Märkischer Kreis, Nachhaltig leben in Lüdenscheid e. V. und dem Johannes-Busch-Haus sowie Kinder der Waldkita. Foto: Anna Baida, bace

Barrierefreiheit beginnt beim selbstständigen Zugang

Ein Angebot gemeinsam nutzen zu können, beginnt damit, es erreichen und bedienen zu können. Vier Fächer des VITA bace Hubs befinden sich deshalb in gut erreichbarer Höhe und verfügen über herausziehbare Schubladen. Sie erleichtern Rollstuhlfahrer:innen die Entnahme und Rückgabe von Gartenwerkzeugen und anderen Materialien.

Bei der Einweihung wurde dieser Nutzen unmittelbar sichtbar: Gäste im Rollstuhl öffneten die Fächer und holten ihre Geschenke selbstständig ab. Die Kinder nutzten die unteren Fächer und gestalteten die seitliche Tafelfolie mit Kreide. Unterschiedliche Menschen konnten den Hub direkt ausprobieren und mit Leben füllen.

Ein Gast des Johannes-Busch-Hauses nimmt sein Geschenk aus dem barrierefrei zugänglichen, ausziehbaren Fach des VITA bace Hubs entgegen. Kinder der Waldkita gestalten die seitliche Tafelfläche des Hubs mit Kreide. Foto: Anna Baida, bace


Für uns steht dahinter ein grundlegender Anspruch: Unsere Hubs sollen für Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen nutzbar sein. Dazu gehören die Gestaltung der Hardware ebenso wie der digitale Zugang.

Deshalb haben wir uns bewusst gegen einen fest verbauten Bildschirm am Hub entschieden. Die Bedienung erfolgt über die browserbasierte bace App auf dem eigenen Smartphone und ist damit unabhängig von der Höhe und Erreichbarkeit eines gemeinsamen Terminals. Die vertraute Bedienung und die individuellen Hilfsfunktionen des eigenen Geräts unterstützen diesen Ansatz. Über das bace Dashboard verwaltet das Team vor Ort die Fächer und Angebote des Hubs.

Gemeinsam nutzen, nachhaltig handeln

Im „Garten für Alle“ verbindet sich dieser Anspruch mit einem nachhaltigen Nutzungskonzept. Werkzeuge und Materialien zum Entdecken der Natur werden an einem zentralen Ort bereitgestellt, nach der Nutzung zurückgegeben und stehen anschließend anderen Besucher:innen zur Verfügung. So unterstützt der Hub das gemeinschaftliche Nutzen von Gegenständen, die nicht jede Person selbst anschaffen muss.

Über den Übergabeservice „Swap“ können Materialien ausgegeben und zurückgenommen werden, ohne dass jede Nutzung eine persönliche Übergabe voraussetzt. Nutzer:innen greifen nach der Anmeldung über die browserbasierte bace App auf die Angebote zu und öffnen die jeweiligen Fächer.

Dahinter steht das von bace entwickelte Gesamtsystem aus Hardware, Software und Services. Die Hardware entwickeln wir gemeinsam mit Geck, das als Hersteller seine Fertigungskompetenz einbringt. Mit unserer Plattform bace OS stellen wir die digitale Infrastruktur bereit und übernehmen den Betrieb des Hubs. So gestalten wir die physische und digitale Nutzung im Zusammenhang.

Nachhaltigkeit wird hier zugleich erlebbar: Wer mit Becherlupe und Kescher den Garten erforscht, Wasser und Boden untersucht oder gemeinsam ein Hochbeet pflegt, kann die eigene Umwelt unmittelbar kennenlernen. Der Hub unterstützt den Zugang zu den Materialien, die solche Erfahrungen ermöglichen.

Ein Ort für Natur, Neugier und Begegnung

Der Verein Nachhaltig leben in Lüdenscheid e. V. hat dem VITA bace Hub den Namen „Ludwigs Wunderwerk“ gegeben. Der Name steht für die vielfältigen Möglichkeiten, die der Verein mit dem Hub verbindet. Geplant ist, das Angebot im Hub schrittweise zu erweitern. In den Fächern sollen künftig unter anderem Lupen, Kescher und saisonal wechselnde Materialien zur Naturerkundung bereitliegen. Vorgesehen sind außerdem ein Fach zum Thema Fledermäuse sowie ein Fach „Natur & Ruhe“, beispielsweise mit Achtsamkeitskarten und einer Picknickdecke. Materialien für kleine Experimente sollen über den Hub zugänglich werden und den entstehenden Erlebnispfad „Physik mit allen Sinnen“ ergänzen.

Sehen, hören, tasten, riechen und selbst ausprobieren: Die Angebote sollen unterschiedliche Zugänge zur Natur schaffen. Sie ergänzen einen Garten, in dem bereits vier Wohngruppen des Johannes-Busch-Hauses regelmäßig barrierefreie Hochbeete bewirtschaften und Kinder der Waldkita aktiv sind.

„Ludwigs Wunderwerk“ steht als ergänzender Name in Kreide auf der seitlichen Tafelfläche des VITA bace Hubs. Die Gäste des Pressetermins versammeln sich anlässlich der Einweihung rund um den Hub. Foto: Anna Baida, bace

Unser Anspruch: ein Hub für alle

Der VITA bace Hub macht sichtbar, wie sich technische Entwicklung, nachhaltige Nutzung und gesellschaftliche Teilhabe verbinden lassen. Für uns bedeutet „Ein Hub für alle“, unterschiedliche Bedürfnisse von Anfang an mitzudenken und aus der Nutzung vor Ort zu lernen.

Barrierefreiheit verstehen wir dabei als fortlaufende Aufgabe. Deshalb entwickeln wir sowohl unsere Hubs als auch die digitale Zugänglichkeit der bace App und des bace Dashboards weiter. Künftig sollen Nutzer:innen besonders gut erreichbare Fächer als bevorzugte Option hinterlegen können. Auch eine ertastbare Kennzeichnung zum leichteren Auffinden des QR-Codes ist ein Ansatz, den wir aus dem Austausch vor Ort mitnehmen.

Mit diesem Projekt unterstützen wir das Engagement von Nachhaltig leben in Lüdenscheid e. V. und dem Naturschutzzentrum Märkischer Kreis. Die Erfahrungen aus dem „Garten für Alle“ fließen so in die Weiterentwicklung des gesamten bace Systems ein. Unser Ziel ist, Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen an weiteren Standorten und für unterschiedliche Angebote eine möglichst selbstständige Nutzung zu ermöglichen.




Pressekontakt

Diana Bondarenko · Brand & Marketing Managerin

diana@bacehub.de · +49 155 67175465